Die Technologie
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Die Sonne ist eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle.

Ihre technische Nutzung wird unterschieden in Solarthermie und Photovoltaik. Solarthermie nennt man die Wärmeerzeugung mit Hilfe von Sonnenkollektoren. Klassische Anwendungsgebiete sind Brauchwasser-erwärmung, Heizungsunterstützung und Schwimm-beckenheizung.

 

 

 

 

Photovoltaik

Abbildung 1ist die faszinierende Technik der Stromgewinnung aus Sonnenlicht . Solarstromanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Die hierbei eingesetzten Solarzellen sind Halbleiterelemente, in der Regel aus dem Rohstoff Silizium. Fällt Sonnenlicht auf eine Solarzelle, so werden dort Elektronen in Bewegung gesetzt und es fließt ein elektrischer Strom. Voraussetzung ist allerdings, dass ein geschlossener Stromkreis über einen Verbraucher oder das Stromnetz besteht (Abbildund 1).



Solarzellen (Abbildung 2) werden in Größen von 10Abbildung 2 x 10 cm bis 15 x 15 cm hergestellt und zu Solarmodulen zusammengefasst. Zum Schutz gegen härteste Klimabedingungen sind die Zellen zwischen Frontglas und einer rückseitigen Folie einlaminiert und dauerhaft versiegelt. Ein umlaufender Aluminiumrahmen gibt den Modulen die erforderliche Stabilität und ermöglicht die Montage auf einer Unter-konstruktion. Der elektrische Anschluss erfolgt über zwei Anschlusskabel mit wasserdichten Steckverbindern.

Physikalisch bedingt erzeugen Solarzellen Gleichstrom. Der gewonnene Strom kann direkt in Batterien gespeichert oder durch Gleichstromverbraucher genutzt werden. Man spricht hier von autarken Solarstromanlagen, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn kein öffentliches Stromnetz zur Verfügung steht.

Abbildung 3, (Quelle Energiebau GmbH) Netzeinspeisesysteme (Abbildung 3) benötigen zusätzlich einen Wechselrichter zur Umwandlung in Wechselstrom. Der Solarstrom wird zeitgleich in das Stromnetz eingespeist, über einen zusätzlichen Zähler erfasst und vergütet.


Das "Erneuerbare Energien Gesetz" (EEG) verpflichtet die Netzbetreiber, Strom aus Photovoltaikanlagen zu festgeschriebenen Mindestpreisen abzunehmen. Die Vergütung richtet sich nach dem Jahr der Inbetriebnahme. Sie wird für das Jahr der Installation und weitere zwanzig Jahre gezahlt und ist für diesen Zeitraum festgeschrieben. Je nach Art und Größe der Anlage gelten unterschiedliche Vergütungssätze.