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Unter Modulen versteht man die Zusammenschaltung mehrerer Solarzellen zu einem Verband. Dieser Verband (auch Zellstränge genannt) wird zum Schutz gegen mechanische Beanspruchung, wie z.B. Witterungseinflüsse und Feuchtigkeit, in ein transparentes Verbundmaterial eingebettet (Verkapselung), welches darüber hinaus der elektrischen Isolierung der Zellen gegeneinander dient. Um eine ausreichende mechanische Steifigkeit zu erhalten wird das Ganze auf ein Trägermaterial aufgebracht. Als vorderseitiges Trägermaterial wird in der Regel Weißglas verwendet, das bis zu 92% des Lichtes durchlässt. Je nach Einsatzart wird das Modul noch mit einem Aluminiumrahmen ausgestattet.

Bild SMAEine Solarstromanlage ist nur so gut wie ihr Wechselrichter. Er wandelt den Gleichstrom aus den Solarzellen in Wechselstrom. Seine Qualität und das Zusammenspiel mit den Modulen haben maßgeblichen Einfluss auf den Ertrag. Prinzipiell unterscheidet man zwischen "netzgekoppelten Wechselrichtern" zur Einspeisung des erzeugten Stroms ins öffentliche Netz und "Inselwechselrichtern" die zum Betrieb von konventionellen Wechselstromverbrauchern ohne Anschluss ans öffentliche Netz geeignet sind.

Solarmodule mit einer Lebensdauer von über dreißig Jahren erfordern professionelle und langlebige Montagesysteme. Besondere Anforderungen sind statische Festigkeit, optisch ansprechendes Design, kurze Montagezeiten und hohe Korrosionsbeständigkeit. Alle Montagesysteme müssen selbstverständlich den besonderen Anforderungen des Montageortes gerecht werden.

Im Groben unterscheidet man zwischen folgenden Varianten:
1. Dächer - auf und integrierte Systeme
2. Fassade - vor und integrierte Systeme
3. Freifläche - starre und nachgeführte Systeme
4. als Sonnenschutz - Glasdach und Markisen

Einer oft vernachlässigten, da meist nicht sichtbaren Komponente, kommt eine besondere sicherheitsrelevante Bedeutung zu. Die von den Modulen erzeugte Energie soll möglichst ohne Verluste bis zum Wechselrichter gelangen und von dort aus ins Stromnetz. Da die Module zu sogenannten "Strings" zusammengeschaltet werden müssen sind sie praktischerweise mit speziellen Anschlusskabeln und Steckern ausgestattet. Die Stecker müssen dabei wasserdicht, korrosionsfest und berührungssicher ausgelegt sein, da dort schon bei der Montage bis zu 750V anliegen können. Zudem muss gewährleistet sein, dass über Jahrzehnte hinweg ein sicherer Kontakt und niedriger Übergangswiderstand gewährleistet sind.