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Die Westnetz verschickt im Moment mit der Abrechnung der PV Erträge 2014 ein Schreiben, in dem auf eine Änderung der Registrierungspflicht bei Photovoltaikanlagen hingewiesen wird. Dieses Schreiben verursacht leider etwas Verwirrung. Zur Klärung finden Sie der Originaltext der Bundesnetzagentur in Auszügen weiter unten. Die markierten Bereiche betreffen Bestandsanlagen. Treffen diese "meldepflichtigen Ereignisse" nicht auf Sie zu so brauchen sie auch nichts zu unternehmen.


Die Meldepflicht des Anlagenregisters trifft grundsätzlich nur neu in Betrieb genommene Anlagen. Bestandsanlagen müssen sich nur melden, wenn bestimmte meldepflichtige Ereignisse eintreten, dies kann z.B. eine Änderung der installierten Leistung sein.

 

Meldepflichtige Ereignisse sind :

- eine Genehmigung zur Errichtung oder zum Betrieb einer Anlage aufgrund eines Bundesgesetzes erhalten haben,

- eine Anlage neu in Betrieb nehmen,

- eine Anlage erstmals mit erneuerbaren Energieträgern betreiben,

- eine Änderung der installierten Leistung an der Anlage vornehmen oder ihre Wasserkraftanlage ertüchtigen,

- ihre Anlage endgültig stilllegen,

- als Windenergieanlagenbetreiber nach fünf Jahren weiterhin die Anfangsvergütung in Anspruch nehmen möchten oder

- erstmalig die Flexibilitätsprämie in Anspruch nehmen möchten.

 


 

Bei Anlagen, die durch die Maifeld Solar errichtet werden weisen wir Sie nach der Inbetriebnahme der Solarstromanlage im Rahmen der Anlagenabnahme explizit auf diese Meldepflicht hin.

24. Januar 2014 | Hans Urban, Schletter GmbH

Im Zuge der Verhandlungen zur Regierungsbildung und zum Koalitionsvertrag ist das Wort "Energiewende" momentan in aller Munde. So wird zwar auf der einen Seite ständig und überall darüber geredet, aber die praktische Umsetzung ist komplett ins Stocken geraten. "Prozentpunkte" hier und "Cent" da - alles und jedes wird stets und ständig bis zum Erbrechen in der Öffentlichkeit diskutiert. Von einem Ziel, auf das man hinarbeitet und auf das all diese Maßnahmen ausgerichtet sind, hört man längst nichts mehr. Hat man das möglicherweise aus den Augen verloren?

Nach einer Halbierung des Ausbaus der Photovoltaik im Jahr 2013 ist für 2014 nochmals eine weitere Verminderung zu erwarten, sogar Projekte zum Eigenverbrauch, vorher mit viel Tamtam gefördert (Stichwort: Speicherförderung), sollen nun mit einer zusätzlichen Abgabe belegt werden. Windkraft wird z.B. in Bayern durch eine praktisch nicht mehr umsetzbare Abstandsregelung mit einem Federstrich komplett zum Erliegen gebracht.

Der Anteil der Kohlekraft steigt indessen ständig an, obwohl die meisten Kernkraftwerke aktuell noch am Netz sind. Flexible Gaskraftwerke werden aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz genommen. Wo findet hier aktuell noch Energiewende statt? Wo soll erneuerbare Energie, um fossile Energieträger zu ersetzen, denn noch herkommen?

Greenpeace hat eine Kurzstudie veröffentlicht, wonach die konventionellen Energien im vergangenen Jahr mit 40,3 Milliarden Euro gefördert worden sind. Dies ist mehr als doppelt so hoch, wie die Verbraucher für die EEG-Umlage zahlen. Doch die Kosten für Kohle- und Atomstrom tauchen nicht auf der Stromrechnung auf. Die externen Kosten von Photovoltaik und Wind sind hingegen äußert gering.

FDP und CDU werden nicht Müde immer wieder vor den viel zu hohen Industriestrompreisen in Deutschland zu warnen. Deshalb müssten die vielen Ausnahmen und Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten erhalten bleiben, so Rösler und Co. Eine Studie der KFW-Bank widerlegt diese Argumentation nun klar.

INFORMATIONEN ZUR FÖRDERUNG VON SOLARSTROM-SPEICHERN
Informationspapier des BSW-Solar, Stand: 5.02.2013

  • 2013 startet voraussichtlich Marktanreizprogramm für Batteriespeicher
  • Gefördert werden sollen Speicher von Solarstrom-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2013 installiert wurden
  • Pro Kilowattpeak Solaranlagen-Leistung beträgt der Zuschuss bis zu 660 Euro
  • Mit Speichern lässt sich Eigenverbrauch des Sonnenstroms mehr als verdoppeln

Betreiber von Solarstrom-Anlagen können durch den Einsatz von Speichern den Anteil ihres selbst genutzten Stroms deutlich erhöhen. Nach Plänen des Bundesumweltministeriums wird der Staat noch in diesem Frühjahr ein Förderprogramm auflegen, das die Anschaffung von Batteriespeichern bezuschusst. Wie das funktionieren soll, erfahren Sie hier.